Archiv der Kategorie: Umgebung

Pleißenhof goes Radio

Ahoi,

wer (über) uns mal (was) hören möchte, der folge diesem Link zu einem Beitrag von Radio Mephisto, dem Radio der Leipziger Universität. Vor zwei Wochen etwa standen spontan zwei junge angehende Journalist*innen auf unserem Hof und bereicherten unsere Kaffeepause mit neugierigen Fragen zum Hof, zu uns, zum Leben hier. Die Beiden nehmen an der journalistischen Sommerakademie der Uni teil und ihre schöne Aufgabe lautete: Schaut mal über Euren Kiezhorizont, fahrt an die Endhaltestellen und sucht Euch dort ein Thema! Über die ansässige Eisdiele als ersten Anlaufpunkt sowie einen Ureinwohner Markkleebergs kamen sie schließlich zu uns. Zwei Tage später kamen sie noch einmal mit noch mehr Fragen und einem Mikrophon und schließlich wurde ein Beitrag daraus.

Viel Spaß beim Zuhören!

12tel Blick im August

Ein Vierteljahr ist ohne vergangen, läuft ja super hier mit dem 12telBlick… Es kann im nächsten Jahr also nur besser werden. Tatsächlich sprintete die Zeit nur so weg und überhaupt war es lange viel zu heiß um rauszugehen, nicht wahr!? Dann kamen auch noch die Sommerferien über uns und man muß ja schließlich auch mal in den Urlaub fahren und schlußendlich rückte das Feld ganz und gar in den gedanklichen und sonstigen Hintergrund, weil es Anderes Niedlicheres zu tun gab. 🙂 Mittlerweile sind doch aber die Temperaturen wieder ausgehtauglich, das Feld ja schließlich auch gar nicht weit weg, sowieso müssen wir ständig da langgehen auf dem Weg zum täglichen Einkauf, frische Luft brauchen wir selbstverständlich auch und so habe ich es endlich mal wieder geschafft. Sogar ohne Lieferwagen im Vordergrund. Dafür mal mit Passanten. Und folgenden Preisfragen: Erkennt sie jemand? Und wohin gehen sie wohl?

feldaugust6 feldaugust5 feldaugust4

Und jetzt nochmal als Standbild:

feldaugust3

Und weiter geht’s.

feldaugust2 feldaugust

Erkannt?

Ansonsten ist nicht viel los auf dem Feld; abgeerntet, ein bißchen grün, ein bißchen braun, liegt es da und wartet auf Regen und neues Gewächs. Warten wir also mit.

Liebe Grüße.

Und hier zu den anderen 12tel-Blicken.

Und soeben habe ich mir auch die hier nochmal sehr wunderbar erklärte Philosophie hinter dem 12tel-Blick mit beeindruckend schönen Beispielen und großartigen Tips durchgelesen. Das im Januar mal zu machen, hätte durchaus seinen Sinn 😉

12tel Blick im April

Der März fehlt, vielleicht ist es ja jemandem aufgefallen. Tatsächlich müßte es dafür noch irgendwo Bilder geben. Die werden – so sie jemals wieder auftauchen – einfach unbemerkt dazwischen geschummelt. Dafür gibt es vom April gleich zwei verschiedene – und die Feststellung, dass die Sache mit der Perspektive anscheinend nicht mein Fall ist. Keine zwei Bilder mit derselben Perspektive. Ich schätze, das Gesamtbild am Ende wird ein einziges Chaos. Nun ja, da dies ja das erste Jahr der Teilnahme meinerseits ist, sei mir das verziehen. Außerdem bleibt mir so die Perspektive der Steigerung für das nächste Jahr.

Auf jeden Fall wird das Feld jetzt farbig und schön.

Zunächst ganz sachte:

12telblickapril20

12telblickapril201

Und dann mit voller Wucht. Und mit Laster. Zumindest auf dem Hinweg zum Konsum in der Trigaleria (unserem „Ortsteilzentrum“, wie es das Leipziger Lokalblatt so schön titulierte).

12telblickapril275

Auf dem Rückweg dann ohne.

12telblickapril272 12telblickapril271 12telblickapril273 12telblickapril274

Dafür mit Radfahrer (auf dem letzten Bild) und zuckersüßen Schäfchenwolken.

Apropos Schäfchen… es gibt eine frische Neuigkeit: klein, weiß und wollig 😉 Bilder folgen.

Und nicht vergessen:

    H O F F E S T     a m     9 .  J U N I     !

 

Und hier gibt’s mehr Bilder. Mit richtiger Perspektive:

12tel Blick im April

Surprise, surprise!

Eine doppelte Überraschung gab es für uns in diesen Tagen.

Überraschung 1:

schneeamsee3

ES SCHNEIT NOCHMAL! Und diesmal tatsächlich so, dass die Schlitten endlich (und damit wahrscheinlich zum ersten und gleichzeitig letzten) mal in diesem Winter zum Einsatz kommen. Einmal zur wilden Rodelei und einmal zum milden Spaziergang. Der aber eigentlich alles andere als mild, sondern bitterkalt und eiswindig war. Das macht uns nix, das gibt nur rote Nasen, große Freude und viele weiße Bilder. Da müßt ihr jetzt durch:

schneeamsee11 schneeamsee10 schneeamsee9 schneeamsee8 schneeamsee7 schneeamsee5 schneeamsee4 schneeamsee schneeamsee13 schneeamsee12 schneeamsee6

Und was kann diese Überraschung überhaupt noch toppen?

Überraschung 2:

Das, was heute morgen plötzlich auf wackligen Beinchen im Stall stand:

lamm2

Damit hat keiner so richtig gerechnet. Ihr erinnert Euch an den (ausgebliebenen) Mutterblick im letzten bzw. vorletzten Jahr? An der Erkennung desselben müssen wir auf jeden Fall noch arbeiten 🙂

Die Begeisterung und spontane Liebe zu diesem winzigen Geschöpf sind auf jeden Fall riesig und die ganze Kinderschar völlig von den Socken. Die selbsternannten Schafmuttis aber auch. Nur die schöne Hilde bewahrt die Ruhe und hat alles im prüfenden und schützenden Mutterblick. Dann jetzt doch.

lamm8

Und noch eine Bilderflut (mäßiger Qualität, geschuldet den Lichtverhältnissen im Stall, dem Nichtstillhaltevermögen der Hauptpersonen und selbigem aller anwesenden Zuschauer auch. Macht nix.)!

lamm7 lamm9 lamm6 lamm5 lamm3 lamm4 lamm10

Neugierig ist es und gar nicht besonders scheu. So hüpft es durch den Stall und erschnuppert und kostet alles, was da so rumliegt und -steht.

lamm

Willkommen, kleines Wesen und lieben Dank, schöne Hilde, für diese wunderbare Überraschung zum Montagmorgen!

Deine Pleißen

Der 12tel Blick im Januar 2018

Ich halte meinem Vorsatz von vor etwa zwei Wochen (noch immer) die Treue und schreibe öfter. Heuer sogar zweimal. Und erfülle mit damit sogleich – und nur wenige Tage zu spät – einen schon seit zwei Jahren mit mir umhergetragenen Wunsch. Oder ein Bedürfnis. Nämlich das Bedürfnis, am 12tel Blick teilzunehmen. Mit meinem Feld. Also „meinem“ Feld. Denn ich habe mit dem Feld nur soviel zu tun, als dass es sich in Blickweite unseres Hauses sanft einen Hügel hinauflegt. Aber es ist ein wunderschöner Anblick im Laufe des Jahres. Und es bietet hin und wieder eine tolle Fotokulisse…

Der 12tel Blick ist eine Aktion von Tabea Heinicker, die immer zum Ende des Monats die Blicke aller Teilnehmer versammelt – summasummarum also zwölf im Jahr. Die PhotographInnen stehen ein Jahr lang Monat für Monat am selben Fleck und schießen aus derselben Perspektive ein Foto desselben Anblicks. Das ergibt ein spannendes, zuweilen nachdenkliches, auf jeden Fall schönes Mini-Album am Jahresende.

Ja und heute legte ich nun endlich los. Ausgerüstet mit der Kamera der Nachbarin (denn meine tut’s grad nicht, ärgerlich ) stiefelte ich die paar Meter zu – wie gesagt – „meinem“ Feld und sehe was!?

feld3

Einen Lieferwagen.

Also, wirklich. Da warte ich zwei Jahre und dann steht da – ein häßliches Auto.

Das machte es mir etwas schwer, heute die richtige Perspektive zu finden. Das kommt also noch, beim nächsten Foto. Heute konnte ich mich nicht entscheiden.

feld5 feld4

feld2

feld feld6

feld7

Den spannendsten Moment in diesem Monat habe ich photographisch auch schon verpaßt – eine Hubschrauberlandung nebst wieder -abhebung, die ich mit dem kleineren Töchting aus dem Kinderzimmerfenster heraus beobachtet habe. Wozu der Hubschrauber kam, weiß ich allerdings immer noch nicht. Die Untermalung des Ganzen mit Sirenengeheul läßt nichts Gutes vermuten und damit auch keinen Moment, in dem ich meine Kamera überhaupt zücken würde. Aber alle Tage landet so ein Gerät einem ja nicht vor der Nase. Aufregend war es also auf jeden Fall.

Für heute aber der Blick ohne Hubschrauber. Nur Feld. (Und Lieferwagen..). Ende Februar dann mit endgültiger Perspektive und vielleicht überleg ich mir ja noch einen zweiten Standort auf dem Hof dazu. Vielleicht den Schneemannblick aus dem vorigen Eintrag. Denn wie könnte ein Jahr schöner beginnen als mit Schnee. Und sei es noch so wenig.

 

Herzlichst,
Dörte

 

PS: Und wer mehr sehen will vom 12tel Blick, der klicke hier: 12telBlick im Januar!