Es geht voran, wir packen’s an!

Wir waren fleißig, aber sowas von!

Nach vielen Gesprächen und Diskussionen ging es plötzlich ganz schnell und los und wir standen am letzten Samstag zum Baueinsatz in der Scheune und machten einen Anfang auf dem Weg zu unserem Gemeinschaftsraum. Denn der fehlt uns nach wie vor auf unserem Hof, obwohl wir hier bereits zum Teil seit bald sieben Jahren wohnen.

Im Sommer treffen wir uns draußen, im Winter in den Küchen, aber das allseits bekannte C und auch unsere eigene Gruppenerweiterung verkomplizieren letzteres sehr. Überhaupt wünschen wir uns seit langem einen gemeinsam gestalteten und zu belebenden Raum zum Treffen, zum Spielen, zum Feiern, zum gemeinsamen Sein.

Erster Schritt: alles raus – diverse Ansammlungen von Möbeln, Stühlen, Kartons, Zeug, Heuballen und Alkoholika. So aufgeräumt sieht man dann auch wieder, was das für ein schöner Raum ist, wenn er auch bisher etwas kalt, dunkel und ungemütlich anmutet. Geplant sind eine große Glasfront und ein Ofen, der vielleicht nicht gerade T-Shirt-Temperatur liefert, aber doch zumindest Erfrierungen vorbeugt. Nun, soweit sind wir noch nicht, wir fangen vorne an.

Fegen 🙂
Lagebesprechung zur Entwicklung eines gemeinsamen Vorgehens
Entfernen der Tücher, die den Dreck von oben auffangen sollten… der mit einer neuen Abdeckung von oben dann hoffentlich nicht mehr auf unsere Köpfe rieselt.
Ablösen der häßlichsten Deckenplatten der Welt, zum Vorschein kommen schöne alte, hin und wieder etwas durchgetretene Deckenbalken. Das ergibt schon ein ganz anderes Raumgefühl.
Obendrüber und kopfüber wird auch gearbeit

Nach den ganzen Abrißarbeiten folgt der Neuaufbau…

unter freundlicher Anleitung durch das männliche Fachpersonal…

Vielen Dank! 😉

Nebenan arbeitet die Kinderbetreuung, unsere neue Hofoma:

Vorne am Haupthaus gibt es eine weitere Baustelle. Dort wird der Putz entfernt als möglicher Faktor für vermehrte Schimmelbildung in der dahinter liegenden Wohnung.

Schließlich wird zum Mittagessen geläutet und alle stürzen sich mit großem Elan auf die lecker riechenden Töpfe und Pfannen.

Bunt vor Bunt. Feinstes Wetter.
Wurstvergleich: Veggi vs. Wurstwurst.

Auf in den Nachmittag! Der Arbeitseinsatz dauerte tatsächlich bis zum Dunkeln, wir haben alles Licht und alle Kraft genutzt.

Zwischenstand. Ist es nicht schön?
Anprobieren der künftigen Klappe. Paßt! Und fast grade 🙂
Staubdisco in Spätsonne

Fertig! Fein, oder?

Bald gibt es einen neuen Einsatz und im besten Falle sitzen wir zu Weihnachten in der beheizten Bude. Das wär‘ doch was.

Im Hintergrund laufen die mittlerweile intensivierten Planungen und Abstimmungen zur großen Bauphase. Die erfordert dann allerdings noch ein bißchen mehr Einsatz.

Nun erstmal schöne Ferien!

12tel Blick im September

Letzter Septembertag. Schon fast golden. Auf jeden Fall wunderschöne Luft und nochmal warm und wir sind zum Spaziergang eingeladen worden, da überlegen wir nicht zweimal. Zumal das Foto mal wieder noch dringend fotografiert werden wollte.

Der erste Versuch mißlang, eigentlich schwamm da gerade das große Touristenschiff „Markkleeberg“ vorbei, das wäre natürlich grandios gewesen, nur war ich zu langsam. Es steckt grad irgendwo da hinter dem Baum.

Deshalb statt Schiff nun Surfer in der Mittagssonne:

Na gut, hier auch noch das Bild vom nicht zu sehenden Schiff.

Da rechts hinterm Baum. Ganz klar zu erkennen.

Das Bild haben wir auf dem Hinweg aufgenommen, da waren noch weniger Wolken am Himmel.

Der zweite Standpunkt lag auch ganz idyllisch in der mittäglichen Herbstsonne. Faszinierend, wie die Wolkenfabrik sich immer wie ganz natürlich ins Bild einfügt…

Klare Aufteilung: links die Sportfraktion, rechts die Gemütlichen mit Sektchen und kleinen Gästen.

Mehr September hier bei verfuchstundzugenäht.

Euch einen schönen Oktober! Laßt es euch schmecken!

12tel Blick im August

Der August. Sommer und so. Oder so. Vielleicht auch nicht so ganz. Irgendwo war auf jeden Fall Sommer. In Italien zum Beispiel. Kann ja nicht überall Sommer sein. Oder sonnig und heiß. Dafür wächst hier alles grün. Wir müssen nicht gießen, der Urwald sprießt von alleine. Die Schafe haben genug zu fressen. Man muß einfach nur immer auf der Hut und hin und wieder sehr schnell sein, wenn man mal gemütlich spazieren gehen und Fotos schießen will. Denn plötzlich öffnen sich wieder alle Schleusen und es pladdert auf Mann und Maus und uns leider auch. Ungünstig ist das jedenfalls, wenn frau erst Ende August los läuft, um noch schnell die 12tel-Bilder zu schließen. Nachdem selbige ja schon den Juli vor lauter Hektik und Ferienanfang verschusselt hat. Also schnell los!

Beeindruckend ist es aber schon, das fantastische Wolkenspiel, das sich hier sehr oft bietet. Die Wolkenfabrik gibt alles.

Aber es schillert auch Bunt durchs Grau. Nicht nur leuchtend Rot und Orange..

oder strahlendes Blau, …

… sondern auch richtiges (wenn auch schwaches) Bunt.

Alles eine Frage der Blickrichtung.

Der Blick nach hinten mutet regelrecht apokalyptisch an:

Also schnell wieder umdrehen und Pling…

… noch ein (wenn auch schwacher) Regenbogen. Belohnung für viel Grau.

Doch nicht nur die Wolkenfabrik macht Wolken, auch der ein oder andere Schlot in der Umgebung kann richtig gut Wolkenmeer.

Aber noch spiegelt sich in der Ruhe vor dem nächsten Sturm das Oben wunderbar im Unten.

Es bleibt also noch Zeit für den zweiten 12tel-Blick.

Olala! Independence Day.

Lieber schnell nach Hause und unter die Decke gekuschelt.

Auf bald!

Pssst: Mehr August wie immer hier.

Suppenzeit

Bevor der Sommer endgültig die Segel streicht, nachdem er ja eigentlich die ganze Zeit vor allem nur bläst und tröpfelt, haben wir endlich mal wieder und ganz schnell noch mit Blick schon auf graue Wolken, Gemüse geschnippelt, in den Topf geschmissen, geköchelt, geräuchert und am Ende mit großem „Aaaaah“ genossen. Vorzüglich!

Vom Essen gibbet’s kein Bild, wer will schon beim Essen fotografiert werden… Außerdem war die Suppe so schnell weg, weil sie so lecker war, dass ich lieber schnell zum Löffel griff als zur Kamera.

Zum Nachtisch gab’s für alle, die es mögen, gegrillte Marshmallows. Bitte sehr.

Und nun regnet’s.

Angekündigt sieben Tage lang.

Na danke, Sommer!

Ansonsten ist es noch sehr ruhig auf dem Hof, die meisten sind noch irgendwo unterwegs. Eine Woche Ferien haben wir ja noch, bevor der ganze Alltag wieder lostüddelt.

Dann mal guten Appetit allerseits!

12tel Blick im Juni

Der See ist wieder frei! Jippijuchhei! Seit dem 12. Juni darf wieder gebadet werden.

Leider spielt das Wetter in diesem Sommer bisher sein eigenes Spiel. Heiße Tage werden immer wieder über Tage unterbrochen von kalten, grauen, regnerischen.

Wir müssen also schnell sein und badebereit, sobald die Sonne hinter den Wolken hervorblinzelt.

Oben Ende Juni, unten Mitte Juni… sehr heiß und der See frisch wieder offen.

Der Strand ist an vielen Tagen wieder brechend voll. Vormittags kann man schon noch ein Schattenplätzchen ergattern, nachmittags ist der Strand vergleichbar mit den schlimmsten Urlaubshochburgen.

Und endlich gibt es auch wieder Umsatz an der Fischbude.

Mal sehen, wie der Juli wird.

Laßt es euch schmecken und haltet Ausschau nach mehr Juni wie immer bei Eva.

12tel Blick im Mai 2021

Juni schon. Halbes Jahr fast rum, hallelujah!

Und nass ist es. Nach dem ganzen Schnee nun also jede Menge Regen.

Der erste 12tel Blick von Anfang Mai war dann auch ziemlich feucht.

Nicht nur wir brachen auf zum Sonntagsspaziergang. Auf den Wegen waren jede Menge Regenwürmer unterwegs, herausgepült aus ihren Wohnungen.

Manch einer verlor leicht die Orientierung in diesem Verkehr.

Und manch anderen ergriff vollkommene Verwirrung angesichts seltsam anmutender wuschliger Wurmwesen.

Auch ihre nassliebenden Wesensgenossen ließen sich vermehrt blicken.

klein…
und groß 🙂

Der zweite 12tel Blick von nun wiederum Ende Mai hielt ganz anderes Wetter parat. Sonne satt, Hitze geradezu. Ein Wechselbad der Temperaturen.

Leider ist der See nach wie vor gesperrt und zwar mittlerweile auf unbestimmte Zeit, obwohl das Wetter zwischenzeitlich nach Abkühlung schreit. Die Leipziger stören die Verbote wenig, der Strand ist zwischenzeitlich nicht zu unterscheiden von dem der Vorjahre. Die Markkleeberger fragen sich nun also, warum sie sich eigentlich an die Verbote halten, ei ei ei.

Am Vormittag unter der Woche ist es zumindest noch so leer, dass der See ganz ruhig da liegt, wie hier auf dem ersten 12telBlick (Teil 2) Ende des Monats, …

und die Tiere entspannt in der Sonne brezeln können.

Mal sehen, was der Juni bringt. Die Kinder scharren mit den Badelatschen und warten gespannt auf die Freigabe der Wasserfläche.

Mehr Mai gibt es bei Eva.

Auf bald!
Eure Pleißen

Die Friseure haben wieder geöffnet!

Nagut, das ist nicht neu. Die Frisuren auch nicht mehr so ganz, aber eher haben sie es nicht auf den Blog geschafft.

Die Schafe waren mal wieder dran. Nachdem es dann doch irgendwann aufgehört hat zu schneien, kam der Schafscherer aus Leidenschaft vorbeigedüst und legte unsere fünf Schafe aufs Kreuz, unters Messer und den Rasierer und schwupps waren sie nur noch halb so groß.

Freiluftfriseur als Publikumsmagnet
Maniküre oder Pediküre?
Alles doof!
Schaumparty

Von Lotte ließ sich gewissermaßen ein ganzer Teppich abziehen.

Feinarbeit Achselrasur

Die Begeisterung der Schafe nach getaner Arbeit hält sich jedes Jahr aufs Neue doch erstmal in Grenzen. Verwunderung trifft es wohl eher.

Wo ist es hin?

Wie gut, dass das Gras gerade in den Himmel wächst, da kann Schaf sich doch erstmal ganz fein verstecken.

Und was tun mit der Wolle?

Hier ein paar Vorschläge:

Welches ist wohl das echte Haar?
Mustache!

Hat noch jemand Frisurenbedarf? Wolle gibt es genug, kommt einfach vorbei!

Bis bald, Eure Pleißen

12tel Blick im April 2021

Und hier kommt schon gleich der nächste 12tel Blick. Ein durch und durch aprilliger April liegt hinter uns. Von allem ein Wetterchen, im Sekundentakt sozusagen, aber vor allem auch viel Grau, Grau, Grau… Brrr… Na vielleicht können wir ja im Juni endlich mal die Wollmützen zuhause lassen.

Jetzt sieht es endgültig so aus, als würde die Wolkenfabrik die ganzen Wolken fabrizieren. 🙂

Die Fotos an den zwei Standorten sind von unterschiedlichen Tagen, das obige von Mitte April, die folgenden vom letzten Apriltag, als mir auffiel, dass mal wieder der zweite Standort fehlt. Der liegt einfach nicht auf unserer üblichen Runde, sondern erfordert einen Schlenker, der in der Kürze der Zeit, die uns vormittags bleibt, immer viiiiel zu weit erscheint. So landen wir am Ende meist auf dem Spielplatz, der neben obigem Standort liegt (und leider nicht besonders schön ist, schade drum. Wer denkt sich bloß solche Spielplätze aus…)

Aber hej: Freitag, 30. April, auf zu Standort No. Zwei! Auf zum Strand! Zwei Rasselbandenkinder eingepackt samt Picknick und Gepäck, schon völlig verschwitzt und gestreßt und dann:

Strand gesperrt!

Ach, stimmt ja. Da war doch was.

Nämlich ziemlich viel Aufregung in den letzten Wochen. Der See ist ja ein aufgefüllter Tagebau. Und der daneben auch. Und der daneben auch. Und… na immer so weiter. Beim Auffüllen des Markkleeberger sowie des Störmthaler Sees, der mit dem Markkleeberger per Schleuse verbunden ist, ging es anscheinend etwas schnell und so wurde beim Bau der Schleuse der Untergrund bzw. die Böschung nicht genügend befestigt. Vielleicht sind es auch nur übliche geotechnische Veränderungen, wie von den Zuständigen vermutet. Wie auch immer: die Böschung ist ins Rutschen gekommen, es zeigen sich Risse und eventuell ist auch das Fundament der Schleuse betroffen. Da der Störmthaler See vier Meter über dem Spiegel des Markkleeberg Sees liegt, könnte ein Nichtstandhalten der Schleuse zu einer oder mehreren mächtigen Flutwellen führen, dann steht bis nach Leipzig hinein eine ganze Menge Land unter Wasser. Hui! In weiser Vorraussicht wurde uns im uns monatlich zugehenden Markkleeberger Stadtjournal noch einmal erklärt, wie der Katastrophenwarnton klingt. Hier gibt es mehr zur Situation zu lesen für diejenigen, die möchten.

Für uns bedeutet das im Moment, dass der See gesperrt ist bis Ende Mai. Also kein Baden. Aber hej – es wird ja eh‘ nicht warm. 🙂 Aber am Strand spielen geht eben auch nicht und das passte sehr zu diesem leicht verkorksten Vormittag.

Menschenleere Promenade.

Null Andrang beim Fisch.

Eingesperrte Blümchen.

Die dicken Spatzen haben ihre Ruhe.

Und die Kinder hatten natürlich trotzdem ihren Spaß.

Das Picknick gab es dann eben doch wieder auf dem Spielplatz, schmeckt ja überall.

Mehr April (und eindeutig mehr blauen Himmel) gibt es wie immer bei Eva zu sehen.

Ich hänge jetzt einfach mal meine dicke Jacke in den Schrank. Vielleicht hilft das ja dem Frühling auf die Sprünge.

Der Mai ist (schließlich) gekommen…

Guten Appetit!

Wir haben nach dem Aprilwetter par excellence die erste Sonne genutzt (was schon ein paar Tage her ist) und auf vielfachen Wunsch des Nachwuchses das Mittagessen ins Freie verlegt. Dort war es dann gleich so knalleheiß, dass wir uns in unsere Außenküche zurückgezogen haben. Das ist natürlich recht euphemistisch ausgedrückt.. Von Küche keine Spur, der Tisch stand halbschief auf dem unebenen Boden und war überhaupt nur eine Platte auf zwei Böcken. Aber hej.. man kann wieder draußen essen!

Danach sank die Temperatur aber auch erstmal wieder auf gemütliche fünf bis acht Grad. Frühling… *brrr*.

Liebe Grüße,

Dörte