Archiv der Kategorie: 12telBlick

12tel Blick im Juni

Der See ist wieder frei! Jippijuchhei! Seit dem 12. Juni darf wieder gebadet werden.

Leider spielt das Wetter in diesem Sommer bisher sein eigenes Spiel. Heiße Tage werden immer wieder über Tage unterbrochen von kalten, grauen, regnerischen.

Wir müssen also schnell sein und badebereit, sobald die Sonne hinter den Wolken hervorblinzelt.

Oben Ende Juni, unten Mitte Juni… sehr heiß und der See frisch wieder offen.

Der Strand ist an vielen Tagen wieder brechend voll. Vormittags kann man schon noch ein Schattenplätzchen ergattern, nachmittags ist der Strand vergleichbar mit den schlimmsten Urlaubshochburgen.

Und endlich gibt es auch wieder Umsatz an der Fischbude.

Mal sehen, wie der Juli wird.

Laßt es euch schmecken und haltet Ausschau nach mehr Juni wie immer bei Eva.

12tel Blick im Mai 2021

Juni schon. Halbes Jahr fast rum, hallelujah!

Und nass ist es. Nach dem ganzen Schnee nun also jede Menge Regen.

Der erste 12tel Blick von Anfang Mai war dann auch ziemlich feucht.

Nicht nur wir brachen auf zum Sonntagsspaziergang. Auf den Wegen waren jede Menge Regenwürmer unterwegs, herausgepült aus ihren Wohnungen.

Manch einer verlor leicht die Orientierung in diesem Verkehr.

Und manch anderen ergriff vollkommene Verwirrung angesichts seltsam anmutender wuschliger Wurmwesen.

Auch ihre nassliebenden Wesensgenossen ließen sich vermehrt blicken.

klein…
und groß 🙂

Der zweite 12tel Blick von nun wiederum Ende Mai hielt ganz anderes Wetter parat. Sonne satt, Hitze geradezu. Ein Wechselbad der Temperaturen.

Leider ist der See nach wie vor gesperrt und zwar mittlerweile auf unbestimmte Zeit, obwohl das Wetter zwischenzeitlich nach Abkühlung schreit. Die Leipziger stören die Verbote wenig, der Strand ist zwischenzeitlich nicht zu unterscheiden von dem der Vorjahre. Die Markkleeberger fragen sich nun also, warum sie sich eigentlich an die Verbote halten, ei ei ei.

Am Vormittag unter der Woche ist es zumindest noch so leer, dass der See ganz ruhig da liegt, wie hier auf dem ersten 12telBlick (Teil 2) Ende des Monats, …

und die Tiere entspannt in der Sonne brezeln können.

Mal sehen, was der Juni bringt. Die Kinder scharren mit den Badelatschen und warten gespannt auf die Freigabe der Wasserfläche.

Mehr Mai gibt es bei Eva.

Auf bald!
Eure Pleißen

12tel Blick im April 2021

Und hier kommt schon gleich der nächste 12tel Blick. Ein durch und durch aprilliger April liegt hinter uns. Von allem ein Wetterchen, im Sekundentakt sozusagen, aber vor allem auch viel Grau, Grau, Grau… Brrr… Na vielleicht können wir ja im Juni endlich mal die Wollmützen zuhause lassen.

Jetzt sieht es endgültig so aus, als würde die Wolkenfabrik die ganzen Wolken fabrizieren. 🙂

Die Fotos an den zwei Standorten sind von unterschiedlichen Tagen, das obige von Mitte April, die folgenden vom letzten Apriltag, als mir auffiel, dass mal wieder der zweite Standort fehlt. Der liegt einfach nicht auf unserer üblichen Runde, sondern erfordert einen Schlenker, der in der Kürze der Zeit, die uns vormittags bleibt, immer viiiiel zu weit erscheint. So landen wir am Ende meist auf dem Spielplatz, der neben obigem Standort liegt (und leider nicht besonders schön ist, schade drum. Wer denkt sich bloß solche Spielplätze aus…)

Aber hej: Freitag, 30. April, auf zu Standort No. Zwei! Auf zum Strand! Zwei Rasselbandenkinder eingepackt samt Picknick und Gepäck, schon völlig verschwitzt und gestreßt und dann:

Strand gesperrt!

Ach, stimmt ja. Da war doch was.

Nämlich ziemlich viel Aufregung in den letzten Wochen. Der See ist ja ein aufgefüllter Tagebau. Und der daneben auch. Und der daneben auch. Und… na immer so weiter. Beim Auffüllen des Markkleeberger sowie des Störmthaler Sees, der mit dem Markkleeberger per Schleuse verbunden ist, ging es anscheinend etwas schnell und so wurde beim Bau der Schleuse der Untergrund bzw. die Böschung nicht genügend befestigt. Vielleicht sind es auch nur übliche geotechnische Veränderungen, wie von den Zuständigen vermutet. Wie auch immer: die Böschung ist ins Rutschen gekommen, es zeigen sich Risse und eventuell ist auch das Fundament der Schleuse betroffen. Da der Störmthaler See vier Meter über dem Spiegel des Markkleeberg Sees liegt, könnte ein Nichtstandhalten der Schleuse zu einer oder mehreren mächtigen Flutwellen führen, dann steht bis nach Leipzig hinein eine ganze Menge Land unter Wasser. Hui! In weiser Vorraussicht wurde uns im uns monatlich zugehenden Markkleeberger Stadtjournal noch einmal erklärt, wie der Katastrophenwarnton klingt. Hier gibt es mehr zur Situation zu lesen für diejenigen, die möchten.

Für uns bedeutet das im Moment, dass der See gesperrt ist bis Ende Mai. Also kein Baden. Aber hej – es wird ja eh‘ nicht warm. 🙂 Aber am Strand spielen geht eben auch nicht und das passte sehr zu diesem leicht verkorksten Vormittag.

Menschenleere Promenade.

Null Andrang beim Fisch.

Eingesperrte Blümchen.

Die dicken Spatzen haben ihre Ruhe.

Und die Kinder hatten natürlich trotzdem ihren Spaß.

Das Picknick gab es dann eben doch wieder auf dem Spielplatz, schmeckt ja überall.

Mehr April (und eindeutig mehr blauen Himmel) gibt es wie immer bei Eva zu sehen.

Ich hänge jetzt einfach mal meine dicke Jacke in den Schrank. Vielleicht hilft das ja dem Frühling auf die Sprünge.

Der Mai ist (schließlich) gekommen…

12tel Blick im März.

Es ist ja nicht so, dass andauernder Lockdown zu Langeweile und Zeitrumschlagen führt, nö. So ist schon wieder Mitte April und ich bin wieder einen halben Monat zu spät dran. Diese Einleitung kann ich mir wohl künftig sparen. Leider ging auch der März so schnell um, dass ich es vor lauter Umgehen verpaßte, meinen zweiten Blick zu fotografieren, ärgerlich. So also nur ein Standort heute. Der war aber besonders, was auf den Fotos leider nur halb rüberkommt.

Eigentlich wollten wir nur ein Ründchen spazieren gehen zum frühen Abend mit Töchterchen, Nachbarstöchterchen und Hundedame. Das Wetter war schon den ganzen Tag seltsam und gefühlt braute sich ein Sturm zusammen, eine ganz aufgeladene Stimmung und gelbes Licht. Und dann der See: bäm! Grün! Karibik! Natürlich hatte ich keinen Fotoapparat dabei. Ich zwinge mich regelmäßig, ihn auch mal zu Hause zu lassen, um so schön ganz im Moment zu sein, statt den Moment durch eine Linse einzufangen… Ich bereue es jedes Mal bitter. 😉 Diesmal war es jedoch besonders bitter für das große Töchting, welches ich per Mobiltelefon vom gemütlichen Heim zum See beorderte mit meiner Kamera im Gepäck. Und der gehorsame Nachwuchs eilte stante pede zur Frau Mama, brav! 🙂

Zum Dank durfte sie dann auf die Kleinen aufpassen, während ich die Fotos schoß. Die leider das schöne Grün (trotz Bearbeitung 😉 ) nur annähernd widerspiegeln. Aber als Dreingabe gibt’s jetzt noch ein bißchen Himmel und Sonnenuntergang.

Seht ihr sie fliegen?
Leuchtboje im Himmelsgrau

Auf dem Weg nach Hause kamen wir – natürlich wie immer auf dieser Strecke – an der Gärtnerei vorbei (die da heißt: „Blumenfreund“, Inh. Feindt. Lustig.). Dort gab der Himmel nochmal alles:

Bizzel, bizzel, was für eine Luft. Der Sturm blieb allerdings an diesem Tag aus.

Mehr März hier bei Eva.

Bis ganz bald,

dörte

12tel Blick im Februar 2021

Es hat geschneit! Nun, das ist wohl für niemanden eine Überraschung, hat es doch auch in entlegensten, schneeunverwöhntesten Gegenden in diesem Winter zumindest ein paar Tage lang tüchtig geschneit. Wir hatten tatsächlich mehrere Schneewellen und dann Anfang, Mitte Februar die längste, über eine Woche, hallelujah!! Wir haben die Zeit auch tüchtig ausgenutzt mit Schlitten, Poporutschern, Skiern und Schlittschuhen. Was sich so alles noch anfindet und hoffnungsvoll Jahr für Jahr auf dem Dachboden vor sich hindämmert… 🙂

Schnee am Markkleeberger See
Schnee am Markkleeberger See

Da der Strand zum See etwas abschüssig ist, wurde jede noch so kleine Abfahrt für eine kleine Rodelpartie ausgenützt. Ein paar Tage später sah die Wasserfläche dann so aus:

Leider ist er nicht komplett zugefroren, dieser Traum hätte noch ein paar eisige Tage mehr gebraucht. Aber die Kinderbadestelle war komplett vereist und diente als Schlittenabfahrtsauslaufbereich.

Auch der zweite Blick war natürlich Winterwonderland (naja low-level…).

Im Abendlicht. Akuter Energieabfall beim großen Kind. Das kleine ist unermüdlich.

Und auch hier noch einmal ein paar Tage später. Vertikal- gegen Horizontalwolke. Und feinstes Wetter Tag für Tag für Tag…

Mehr Februar wie immer bei der lieben Eva.

Genießt noch die kalte Luft, bevor der Frühling endgültig den Sieg davon trägt! Es zwitschert allerorten.

Piep!

12tel Blick im Januar 2021

Mein Standort für dieses Jahr ist nun nicht mehr auf dem Hof, sondern am See, der fußläufig etwa fünf Minuten von uns entfernt ist. Was da so schön dampft im Hintergrund, ist unsere Wolkenfabrik. Weniger poetisch ausgedrückt – unser Braunkohlekraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig und vom Markkleeberger See.

Braunkohleabbau hat/te Tradition in der Gegend und die Grube, die wir jetzt See nennen, sollte mal bis in die Innenstadt von Leipzig ausgebaggert werden… Viele Gruben sind mittlerweile still gelegt und in den letzten Jahren und Jahrzehnten geflutet worden. Es entstehen schöne Seen mit noch wachsender Natur. DAS Naherholungsgebiet im Süden von Leipzig. Markkleeberg hat gleich zwei Seen – den Markkleeberger, also „unseren“ 😉 und den Cospudener in West-Markkleeberg.

Mittlerweile ist der Markkleeberger See ein Hotspot im Sommer, für uns „Einheimische“ geradezu anstrengend überlaufen. Aber schön ist es trotzdem und jetzt im Winter war es noch einmal besonders schön. So oft wie in unserer zauberhaften Schneewoche war ich das ganze Jahr über nicht am Hauptstrand. Ich werde demnächst noch ein paar märchenhafte Winterfotos hochladen.

Wie auch viele andere Teilnehmer habe ich mich in diesem Jahr für zwei Standorte entschieden, die sich bei mir allerdings gewissermaßen ähneln – Entscheidungsschwierigkeiten… Obiges Foto ist westlich vom Hauptstrand, der hinter diesem Zaun liegt (im Bild links). Dieser Zaun ist ein kleines Rätsel. Der Strand ist umfriedet mit einem häßlichen Gitterzaun, aber nicht etwa kostenpflichtig. Man kann, wenn man nicht den Hauptweg nimmt, den Zaun einfach durchs Wasser watend umrunden.

Bild No. 2 zeigt den Platz östlich vom Haupstrand, zu dem es im Bild rechts einen kleinen Hang hinunter geht. Der Platz ist der Auftakt der Seepromenade mit Restaurants und luxuriösen neuen Einfamilienhäusern mit Blick auf See. (Die alten Häuser hinter der Uferpromenade haben jahrzehntelange Auge in Auge mit der Grube gelebt, nur um jetzt den Blick auf den See verbaut zu bekommen. Bitter.). Hier auf dem Platz findet auch das Fischerfest und noch dies und das statt, wenn denn in diesem Jahr wieder irgendetwas stattfinden darf.

Dies sind also meine zwei Blicke. Egal, wo am See man sich befindet, auf die Wolkenfabrik hat man immer ganz gute Sicht.

Ich werde das Jahr nutzen, noch den ein oder anderen Seeblick hier einzustellen, davon gibt es einige beeindruckende.

Zum Abschluß die dicken Spatzen. Auf dem Weg zum See gibt es einige Sträucher mit riesigen Spatzenkolonien, das piept und tschilpt und zwitschert, wie das schon lange kein menschengemachter Chor mehr machen durfte. Herrlich!

Mehr Januar findet ihr bei Eva.

Und den nächsten Blick gibt es ja auch schon bald.

Herzlichst,

Eure Pleißen

Der letzte 12tel Blick aus dem letzten Jahr. Und nochmal alle.

Der Vollständigkeit halber, auch wenn wir nun schon Februar haben.

Geknipst kurz vorm Jahreswechsel. Ich würde ja gerne sagen, es war mucksmäuschenstill, denn Böllerei war ja verboten. Aber das ist natürlich Quatsch. Waren es alte Vorräte oder wasweißich für Beschaffungswege, es war reichlich laut auch dieses Mal an Silvester und auch mehrere Stunden lang. Silvester und ich werden keine Freunde unter diesen Bedingungen. Vielleicht auch so nicht. Dieser gleichzeitige Abschied und das Aufnullstellen fällt mir immer schwer. Früher war mehr feiern, mittlerweile ist man dessen wohl etwas müder geworden, was Platz läßt für viel zuviele Gedanken. So. Wischundweg, letztes Bild mit ohne weißer Pracht. 31.12.2020 um 23.59 Uhr!

Dunkelheitsbedingt recht unscharf. Alkohol war nicht im Spiel. Menschenleer, denn alle tummeln sich auf der Straße.

Damit war das Jahr rum und hier nochmal der Überblick.

Ist doch ganz hübsch, oder?

Achja, momentan sieht es übrigens so aus:

Schnee!!!!!!!!!!!!!!!

Krass, oder?? Keine Flocke in 2020 und plötzlich hier so wumm!!

Wir genießen es in vollen Zügen (zumindest alle, die nirgendwo hin müssen).

Der 12telBlick-Standort für dieses Jahr 2021 steht auch schon fest (sollte ja auch so sein im Februar) und ist auch schon 2mal fotografiert worden. Das kommt dann im nächsten Beitrag. Und der kommt bestimmt.

Ahoi!

12telBlick im November. Ja wirklich. 2020.

Da war soviel los und so wenig Technik, die funktioniert hat und überhaupt… nun ist sogar schon das Jahr vorbei. Fotografiert habe ich ihn aber, sogar zweimal. Nur sieht man beim ersten Novemberblick so gut wie nichts 🙂

Das war unser kleiner Laternenumzug im Hof. Gemütlich.

Der zweite Versuch im Halbdunkeln Ende November ist dann ein bißchen besser gelungen.

Unser Ting. Nein, Quatsch. Das war die letzte Bewerberrunde für die neue Bauphase, die hoffentlich in diesem Jahr noch konkreter wird. Wir arbeiten – wie alle momentan – unter erschwerten Bedingungen, so auch bei diesem Treffen. Dies ist bereits die Abschlußrunde, durchgefroren am Feuer mit Masken und Abstand zwischen den einzelnen Parteien, mit Hygienekonzept und an der frischen kalten Luft. Brrr…

Mehr Novemberblicke gab es hier, für eine Verlinkung dieses Beitrags ist es aber verständlicherweise doch etwas zu spät..

12tel Blick im Oktober

Noch schnell am letzten Oktobertag geknipst, es dunkelte schon und vermutlich weiß jeder, was da heutzutage passiert… es halloweent – ob man nun will oder nicht. Der Nachwuchs liebt es.. So sind sie denn ganz Schmalspur dieses Jahr trotz alledem ein wenig um die Häuser gezogen, huhuuu.

Tjoa, wo sind sie denn?

Pling!

Gruselig….

Hier nochmal… ganz wirklich standen sie da, die kleinen Geisterchen:

Und hier verwehen sie schon wieder….

Tschühüüß!

PS: Mehr Oktober bei Eva!

12tel Blick im September

Ein alter neuer Trend, gesetzt auf dem Pleißenhof und schon rübergeschwappt in die diversen Schulen: Diabolo! Dem einen eingezogenen Exemplar folgten rasch in jeder Familie des Hofes mindestens eines dazu und nun jonglieren alle um die Wette. Mittlerweile sogar auf dem Einrad. Irgendwann machen wir einen Zirkus auf.

Empfehlenswert ist es nur hin und wieder, einen Sturzhelm zu tragen, denn noch werden nicht alle der Geschosse aus vier bis gefühlt zehn Metern Höhe auch wieder aufgefangen. Vorsicht!

Die Diabolo-Begeisterung kennt jedenfalls keine Altersgrenze nach unten.

Nur die Schnüre sind noch etwas lang im Verhältnis zu den Armen…

Mehr Bilder vom Ende des Sommers findet ihr wie immer bei Eva.

Und nun fleißig üben!

Die Pleißen