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Und wieder Zeit für Frühjahrsputz

Die Arbeitswut hat uns gepackt nach einem längeren Winterschlaf. Weil wir wieder fleißig alles zugerümpelt haben – wie das so in unserer Natur zu liegen scheint – hatten wir auch genügend Aufgaben, denen wir uns widmen konnten. Aber wir haben nicht nur aufgeräumt, was wir schon dreimal aufgeräumt haben, sondern auch Neues geschaffen, tadaa! Dies war unsere ambitionierte Aufgabenliste:

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Ganz und völlig neu ist unser Briefkasten. Nachdem wir im letzten Jahr etwa drei Monate gebraucht haben, um ihn auszuwählen, stand er über den Herbst und Winter (war ja schließlich kalt) gemütlich in unserer Halle herum. Aber jetzt, aber jetzt!!

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Ach nein. Das ist erstmal die bei einem Arbeitseinsatz nicht zu unterschätzende Wirkung der richtigen Musik aus der richtigen Röhre. Unser neues Baby: eine Tombox.* Party!
Gleich nach dem Briefkasten. Und dem Rest der Liste.

Briefkastengrundsteinlegung Briefkastengrundsteinlegung

Vorplatz zum Briefkasten

Stellplatz für den Briefträger

Dies ist der Platz, auf den sich der Postbote stellen muß, um die gesammelte Post für den Pleißenhof in unseren wunderschönen neuen Briefkasten einzuwerfen. Das Bild reiche ich nach, der Zement war noch nicht trocken. Dafür sieht dieses Plätzchen so aus, als hätte es nie anders ausgesehen. Schick.

Aufgabenliste

Zeit für’s Mittagessen! Es gibt Suppe und Nudeln. Und natürlich Kaffee und Kuchen.

Mittagessen für Arbeiter. Suppe!

Alsdann, liebe Genossen, wieder an die Schaufeln, Spaten, Leitern, Sägen, Lappen und in die Handschuhe!

Hoch hinaus ging es beim (auch) mal wieder auszubessernden Ziegelfang.

Ziegelfang Ziegelfang

Und weil’s so schön ist an und in der frischen Höhenluft, schultert Thomas die Leiter und zieht damit einmal ums Haus.

Dachrinne Dachrinne

Dachrinne säubern

Und was holt er da raus?

Dachrinne säubern Dachrinne säubern

iehkse..

Der verantwortungsvollste Job ist natürlich der am Boden. Kein Platz für Scherze.

Dachrinne säubern Dachrinne säubern

Zeit für einen Standortwechsel.

Tombox

Die Musik zieht mit. Die Dellen müssen übrigens so, das gehört zur Optik und dem Charme unseres Interieurs.

Holz sägen

Dies ist die Vorbereitung der Sommerküche. Sieht man gleich. Herr S. hat übrigens nicht die Hände in den Hosentaschen. Er hält das Brett.

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Aufräumen der Fuhrparkgarage. Die Auswahl der Laufräder auf dem Hof gestaltet sich außerordentlich abwechslungsreich.

Und dann – sozusagen als Kür on the top …

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… haben wir (mal wieder) unsere Partyscheune aufgeräumt. Sitzgelegenheiten geputzt. Platz geschaffen..
..für die Tanzprobe…

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zu unserem

Sommerfest am 10. Juni

ab 15 Uhr

bis der DJ nach Hause geht!*

 

Und was sollen wir sagen… Tanzen klappt!

 

 

*Von hier: http://www.diefabrik.org/product/show/30

* Infos folgen an dieser Stelle!

 

 

 

Sehr dolles Slow Gardening

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Das ist unser Garten. Unser Gemüsegarten.

Ein kleiner Teil davon sieht schon frühlingsfertig aus. Da wächst schon was. Etwas, das da auch wachsen soll. Da:

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Bei uns sieht es so aus.

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Was hier grünt, ist Unkraut. Der Rest staubige Erde.
Aber hey – es ist Frühling, die Sonne scheint (manchmal) und die Motivation ist ungeheuer groß. Dieses Jahr wird das was! Dieses Jahr wächst es auch bei uns! Und man kann das auch essen!

Der erste – von uns grandios absolvierte – Schritt war die Saatbestellung. Das war ganz einfach: „Das… und das… anspruchslos? Perfekt!…das auch noch… werden wir schon schaffen…“ Dann kam die Saat (das Verhältnis von Kosten und Größe des Paketchens war etwas irritierend, aber nun ja…;) ) und mit ihr das Unausweichliche: nun aber los!

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Das ist natürlich nur ein Bruchteil unseres umfangreichen Vorhabens – der Rest wird (erfolgreich) vorgezogen (jaha!) oder darf erst später in die Erde.

Zuschauer gibt es auch:

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Also dann: ran an die Grubber und Hacken, dem staubtrockenen, riesenbröseligen Boden zu Leibe gerückt. Das haben wir auch mit viel Fluchen geschafft, um schließlich zum wichtigsten (und von uns im letzten Jahr sträflich vernachlässigten) Teil überzugehen: der Bewässerung!

Einen Brunnen haben wir leider immer noch nicht, weshalb wir genauso phantasie- wie mühevolle Wege gehen müssen – über diverse Regentonnen, im Garten stehende Badewannen, ein bißchen Pleißenwasser, ein bißchen Wasserhahn, kilometerweise Schläuche in alle Richtungen, diverse Arten (und manchmal auch funktionierende) Pumpen und viele Gießkannen. Das Ergebnis sieht dann so aus:

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Fließend tröpfelnd Wasser. Fließzeit pro Kanne: eine gefühlte Viertelstunde. Viel Zeit für Humor – den nicht zu verlieren es gilt.

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Inhalt der Kanne reicht für:

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Gefühlte zwanzig Quadratzentimeter.

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Yeah!
Dem Publikum wird es zu langweilig.

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Nicht aufgeben! Humor!

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Und weiter gießen!

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Und dann war endlich alles naß und die kostbare Saat durfte in ihr kühles, feuchtes, dunkles Bett Beet. Auf daß sie wachsen und gedeihen und uns eine reichhaltige Ernte bescheren möge!

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Das Publikum hatte zu dem Zeitpunkt bereits abgeschaltet.

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Fortsetzung folgt…
Sollte mir neben der Gartenarbeit dafür noch Zeit bleiben. Seufz.

 

PS: Am 10. Juni dürft Ihr unser bis dahin üppig grünendes, sprießendes, florierendes Gartengut selbst bewundern: es ist wieder Zeit für unser Sommerfest! Einzelheiten folgen, aber schreibt es Euch doch schon einmal ein.