Archiv der Kategorie: Umgebung

12tel Blick im Januar 2021

Mein Standort für dieses Jahr ist nun nicht mehr auf dem Hof, sondern am See, der fußläufig etwa fünf Minuten von uns entfernt ist. Was da so schön dampft im Hintergrund, ist unsere Wolkenfabrik. Weniger poetisch ausgedrückt – unser Braunkohlekraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig und vom Markkleeberger See.

Braunkohleabbau hat/te Tradition in der Gegend und die Grube, die wir jetzt See nennen, sollte mal bis in die Innenstadt von Leipzig ausgebaggert werden… Viele Gruben sind mittlerweile still gelegt und in den letzten Jahren und Jahrzehnten geflutet worden. Es entstehen schöne Seen mit noch wachsender Natur. DAS Naherholungsgebiet im Süden von Leipzig. Markkleeberg hat gleich zwei Seen – den Markkleeberger, also „unseren“ 😉 und den Cospudener in West-Markkleeberg.

Mittlerweile ist der Markkleeberger See ein Hotspot im Sommer, für uns „Einheimische“ geradezu anstrengend überlaufen. Aber schön ist es trotzdem und jetzt im Winter war es noch einmal besonders schön. So oft wie in unserer zauberhaften Schneewoche war ich das ganze Jahr über nicht am Hauptstrand. Ich werde demnächst noch ein paar märchenhafte Winterfotos hochladen.

Wie auch viele andere Teilnehmer habe ich mich in diesem Jahr für zwei Standorte entschieden, die sich bei mir allerdings gewissermaßen ähneln – Entscheidungsschwierigkeiten… Obiges Foto ist westlich vom Hauptstrand, der hinter diesem Zaun liegt (im Bild links). Dieser Zaun ist ein kleines Rätsel. Der Strand ist umfriedet mit einem häßlichen Gitterzaun, aber nicht etwa kostenpflichtig. Man kann, wenn man nicht den Hauptweg nimmt, den Zaun einfach durchs Wasser watend umrunden.

Bild No. 2 zeigt den Platz östlich vom Haupstrand, zu dem es im Bild rechts einen kleinen Hang hinunter geht. Der Platz ist der Auftakt der Seepromenade mit Restaurants und luxuriösen neuen Einfamilienhäusern mit Blick auf See. (Die alten Häuser hinter der Uferpromenade haben jahrzehntelange Auge in Auge mit der Grube gelebt, nur um jetzt den Blick auf den See verbaut zu bekommen. Bitter.). Hier auf dem Platz findet auch das Fischerfest und noch dies und das statt, wenn denn in diesem Jahr wieder irgendetwas stattfinden darf.

Dies sind also meine zwei Blicke. Egal, wo am See man sich befindet, auf die Wolkenfabrik hat man immer ganz gute Sicht.

Ich werde das Jahr nutzen, noch den ein oder anderen Seeblick hier einzustellen, davon gibt es einige beeindruckende.

Zum Abschluß die dicken Spatzen. Auf dem Weg zum See gibt es einige Sträucher mit riesigen Spatzenkolonien, das piept und tschilpt und zwitschert, wie das schon lange kein menschengemachter Chor mehr machen durfte. Herrlich!

Mehr Januar findet ihr bei Eva.

Und den nächsten Blick gibt es ja auch schon bald.

Herzlichst,

Eure Pleißen

Piep!

Heute mal was anderes.

Noch bis zum 19. März können alle, die wollen, auf der Nabu-Seite für ihren „Vogel des Jahres 2021“ abstimmen. Zehn Vögel stehen zur Auswahl, eine illustre Palette von beliebten Gartenvögeln bis hin zu bedrohten Agrar- und Moorvögeln.

Einer der hübschen Wettkampfteilnehmer*innen ist zum Beispiel dieser hier:

Unser Spatz.

Der sehr betrübt ist über die grassierende Flächenversiegelung, über die wachsende Anzahl an Gabionen, die Schanzwälle gegen die Natur, über immer kleiner werdenden Lebensraum für ihn und seine gefiederten Kolleg*innen.

Mit dabei sind außerdem die Amsel, die Blaumeise, der Eisvogel, die Feldlerche, der Goldregenpfeifer, der Kiebitz, die Rauchschwalbe, das Rotkehlchen und die Stadttaube.

Wen wählst du?

Und wenn ihr einmal dabei seid, stimmt doch gleich noch hier gegen Flächenfraß und die Aufweichung der Regelungen für neue Wohngebiete. Die Natur dankt!

Wir auch.

Ach und schaut, wie die Natur nach einem Weg sucht 🙂 :

Seht ihr sie?

Guckguck 🙂

Bis bald!

Letzter 12telBlick 2018: Dezember

Auch hier ganz ehrlich ganz knapp verfehlt. Heute geknipst, dafür gibt’s ein wenig Schnee zu sehen. Oder wie es wohl besser lauten sollte: Schnagel.

So schnell es weiß war, so schnell war’s auch schon wieder gar nicht mehr weiß. Na, es ist ja noch alles drin, der Januar hat ja grad erst mal kurz rausgeguckt.

Hier also zwei letzte Bilder vom Feld, bis auf das bissl Weiß reichlich unspektakulär, grad so wie ein Feld im Dezember Januar eben.

dezember12telblick2

Ein bißchen weißer war’s übrigens schon.

dezember12telblick

Andernorts lag allerdings deutlich mehr Schnee, z.B. bei unserer lieben 12tel-Blick-Gastgeberin Eva von verfuchstundzugenäht. Diesen Traumanblick und alle weiteren 12tel-Blicke findet ihr hier.

Und ab sofort darf das Feld wieder einfach Feld für mich sein und nicht die ständige Erinnerung daran, dass ich doch noch ein Foto machen muß und schon wieder meinen Apparat nicht dabei habe. Auch heute bin ich nach Post & Einkauf nochmal heim- und losgelaufen, aber der schöne blaue Himmel mit zauberhaften Wölkchen ist in diesen wenigen Minuten schon wieder einer nahezu geschlossenen Wolkendecke gewichen. Allerschönstes Aprilwetter im frischgebackenen Januar.

Und zu guter Letzt der nicht ganz vollständige Jahreslauf. Mit sich leicht ändernder Perspektive, hüstel.

12telBlick Januar 12telBlick Februar 12telblickapril271 12tel Blick August 2018 12tel Blick September 2018 12tel Blick Oktober 2018 november12telblick1 dezember12telblick2

Und anscheinend auch noch mit geändertem Foto-Format, oha. Nun, das Leben ist zum Lernen da.

In diesem Sinne noch allen hier ab und zu Verweilenden ein frischfrommfröhlichfreies neues Jahr!

Eure Pleißen

Nachtrag: 12tel Blick im November

Geknipst Anfang Dezember und veröffentlicht Anfang Januar, eieiei…

Aber nun ja, der halben Vollständigkeit halber werde ich hier nun auf einen Schlag noch die letzten beiden Monate des Jahres 2018 hinzufügen (und außerdem bin ich ja eh‘ schon aus allen Regeln gefallen…). Und dann ganz neu und frisch motiviert und akkurat mir einen neuen 12tel-Blick für das bereitslosgelegte Jahr 2019 suchen.

Hier nun der (fastnoch)November:

november12telblick november12telblick1 november12telblick2

Das Feld ist wieder ergrünt, rechts türmen sich plötzlich hohe Berge in die Landschaft und auf den unbescholtenen Bürger wartet ein mäßig gut getarntes UFO. Was hier alles los ist, heidewitzka.

Hier ist auch was los, in der 12telBlick-Galerie für November .

12tel Blick im Oktober

Mit einem Bild, welches bereits Anfang Oktober entstanden ist. Natürlich mal wieder auf dem Weg zum Einkaufen. Das Wolkenloch sah so beeindruckend aus, dass das Tochterkind (mit riesiger Begeisterung) noch einmal nach Hause sprinten und den Apparat holen mußte. Vielleicht sollte ich ihn zum Einkaufen einfach immer einstecken. So oft entgeht mir soviel. Ich lerne es auszuhalten 😉

oktober

Hier gibt es mehr Oktoberblicke. Und die sehen irgendwie bunter aus als meiner. Nunja. Mittlerweile ist das Feld auch wieder grün.

 

Pleißenhof goes Radio

Ahoi,

wer (über) uns mal (was) hören möchte, der folge diesem Link zu einem Beitrag von Radio Mephisto, dem Radio der Leipziger Universität. Vor zwei Wochen etwa standen spontan zwei junge angehende Journalist*innen auf unserem Hof und bereicherten unsere Kaffeepause mit neugierigen Fragen zum Hof, zu uns, zum Leben hier. Die Beiden nehmen an der journalistischen Sommerakademie der Uni teil und ihre schöne Aufgabe lautete: Schaut mal über Euren Kiezhorizont, fahrt an die Endhaltestellen und sucht Euch dort ein Thema! Über die ansässige Eisdiele als ersten Anlaufpunkt sowie einen Ureinwohner Markkleebergs kamen sie schließlich zu uns. Zwei Tage später kamen sie noch einmal mit noch mehr Fragen und einem Mikrophon und schließlich wurde ein Beitrag daraus.

Viel Spaß beim Zuhören!

12tel Blick im August

Ein Vierteljahr ist ohne vergangen, läuft ja super hier mit dem 12telBlick… Es kann im nächsten Jahr also nur besser werden. Tatsächlich sprintete die Zeit nur so weg und überhaupt war es lange viel zu heiß um rauszugehen, nicht wahr!? Dann kamen auch noch die Sommerferien über uns und man muß ja schließlich auch mal in den Urlaub fahren und schlußendlich rückte das Feld ganz und gar in den gedanklichen und sonstigen Hintergrund, weil es Anderes Niedlicheres zu tun gab. 🙂 Mittlerweile sind doch aber die Temperaturen wieder ausgehtauglich, das Feld ja schließlich auch gar nicht weit weg, sowieso müssen wir ständig da langgehen auf dem Weg zum täglichen Einkauf, frische Luft brauchen wir selbstverständlich auch und so habe ich es endlich mal wieder geschafft. Sogar ohne Lieferwagen im Vordergrund. Dafür mal mit Passanten. Und folgenden Preisfragen: Erkennt sie jemand? Und wohin gehen sie wohl?

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Und jetzt nochmal als Standbild:

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Und weiter geht’s.

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Erkannt?

Ansonsten ist nicht viel los auf dem Feld; abgeerntet, ein bißchen grün, ein bißchen braun, liegt es da und wartet auf Regen und neues Gewächs. Warten wir also mit.

Liebe Grüße.

Und hier zu den anderen 12tel-Blicken.

Und soeben habe ich mir auch die hier nochmal sehr wunderbar erklärte Philosophie hinter dem 12tel-Blick mit beeindruckend schönen Beispielen und großartigen Tips durchgelesen. Das im Januar mal zu machen, hätte durchaus seinen Sinn 😉

12tel Blick im April

Der März fehlt, vielleicht ist es ja jemandem aufgefallen. Tatsächlich müßte es dafür noch irgendwo Bilder geben. Die werden – so sie jemals wieder auftauchen – einfach unbemerkt dazwischen geschummelt. Dafür gibt es vom April gleich zwei verschiedene – und die Feststellung, dass die Sache mit der Perspektive anscheinend nicht mein Fall ist. Keine zwei Bilder mit derselben Perspektive. Ich schätze, das Gesamtbild am Ende wird ein einziges Chaos. Nun ja, da dies ja das erste Jahr der Teilnahme meinerseits ist, sei mir das verziehen. Außerdem bleibt mir so die Perspektive der Steigerung für das nächste Jahr.

Auf jeden Fall wird das Feld jetzt farbig und schön.

Zunächst ganz sachte:

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Und dann mit voller Wucht. Und mit Laster. Zumindest auf dem Hinweg zum Konsum in der Trigaleria (unserem „Ortsteilzentrum“, wie es das Leipziger Lokalblatt so schön titulierte).

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Auf dem Rückweg dann ohne.

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Dafür mit Radfahrer (auf dem letzten Bild) und zuckersüßen Schäfchenwolken.

Apropos Schäfchen… es gibt eine frische Neuigkeit: klein, weiß und wollig 😉 Bilder folgen.

Und nicht vergessen:

    H O F F E S T     a m     9 .  J U N I     !

 

Und hier gibt’s mehr Bilder. Mit richtiger Perspektive:

12tel Blick im April

Surprise, surprise!

Eine doppelte Überraschung gab es für uns in diesen Tagen.

Überraschung 1:

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ES SCHNEIT NOCHMAL! Und diesmal tatsächlich so, dass die Schlitten endlich (und damit wahrscheinlich zum ersten und gleichzeitig letzten) mal in diesem Winter zum Einsatz kommen. Einmal zur wilden Rodelei und einmal zum milden Spaziergang. Der aber eigentlich alles andere als mild, sondern bitterkalt und eiswindig war. Das macht uns nix, das gibt nur rote Nasen, große Freude und viele weiße Bilder. Da müßt ihr jetzt durch:

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Und was kann diese Überraschung überhaupt noch toppen?

Überraschung 2:

Das, was heute morgen plötzlich auf wackligen Beinchen im Stall stand:

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Damit hat keiner so richtig gerechnet. Ihr erinnert Euch an den (ausgebliebenen) Mutterblick im letzten bzw. vorletzten Jahr? An der Erkennung desselben müssen wir auf jeden Fall noch arbeiten 🙂

Die Begeisterung und spontane Liebe zu diesem winzigen Geschöpf sind auf jeden Fall riesig und die ganze Kinderschar völlig von den Socken. Die selbsternannten Schafmuttis aber auch. Nur die schöne Hilde bewahrt die Ruhe und hat alles im prüfenden und schützenden Mutterblick. Dann jetzt doch.

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Und noch eine Bilderflut (mäßiger Qualität, geschuldet den Lichtverhältnissen im Stall, dem Nichtstillhaltevermögen der Hauptpersonen und selbigem aller anwesenden Zuschauer auch. Macht nix.)!

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Neugierig ist es und gar nicht besonders scheu. So hüpft es durch den Stall und erschnuppert und kostet alles, was da so rumliegt und -steht.

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Willkommen, kleines Wesen und lieben Dank, schöne Hilde, für diese wunderbare Überraschung zum Montagmorgen!

Deine Pleißen